17. Juni 2018

Mehr als 400 Personen feierten am Sonntag bei der Dubach Holzbau AG einen Pfarreigottesdienst. Gleichzeitig wurde die neue Werk- und Produktionshalle eingeweiht.

Für einmal roch es im Sonntagsgottesdienst nicht nach Weihrauch, sondern nach Holz. Und der Altar, an welchem Pfarreileiter Paul Berger predigte, war nicht aus Marmor gefertigt, sondern aus Dachbalken, die bald ein Haus vor Wind und Wetter schützen. Über 300 Personen nahmen am Pfarreigottesdienst teil, welcher anlässlich des 100-Jahr-Firmenjubiläums in der neuen Werk- und Produktionshalle der Dubach Holzbau AG in Hüswil stattfand.

Segen für die neue Halle

Im Verlauf des Gottesdienstes segnete Paul Berger die neue Halle mit Weihwasser ein und bat um Schutz für die Menschen, die hier tagtäglich arbeiten. Stellvertretend für alle Pfarreiangehörigen bedankte er sich für das Gastrecht und die Grosszügigkeit der Dubach Holzbau AG. Alle Gäste waren nämlich zum Apéro und zum anschliessenden Mittagessen eingeladen. Gastgeber Stefan Dubach stellte seine Firma kurz vor und bedankte sich insbesondere bei seinen Mitarbeitenden. „Sie sind unsere grösste Stärke. Motiviert, bodenständig, loyal, gut aus- und weitergebildet.“ Das bestärke ihn darin, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und auch künftig im Luzerner Hinterland zu investieren und von hier aus zu wirken.

Nachwuchsförderung mal anders

Unter den Klängen der Brass Band Feldmusik Zell, welche bereits den Gottesdienst umrahmt hatte, wurde vor der Werkhalle der Apéro ausgeschenkt. Die Jüngsten liessen sich derweil von Tamara Huber und ihren magischen Seifenblasen verzaubern und hatten kaum Zeit für das anschliessende Mittagessen, mit welchem Familie Baumgartner die Gäste bewirteten. In einer Stunde waren 400 Bratwürste und 100 Kilogramm Pommes-frites verdrückt. Zur Verdauung hämmerten zahlreiche kleine und grosse Gäste in der extra eingerichteten „Nagel-Ecke“. Sie bauten einen vorbereiteten Werkzeugkasten zusammen oder fertigten mit den vielen Holzabschnitten selber kreative, hölzige Kunstwerke. Wer weiss, vielleicht waren da ja einige künftige Zimmerleute am Werk!